Die Praxisberatung des PFH für die verschiedenen verpflichtenden Praktika wird  von Gabriele Bingel, Inge Kersten und Silke MacDougall durchgeführt, die jeweils eigene Büros in der ersten Etage des Hauptgebäudes haben (R.107). Das PFH hat immer darauf geachtet, dass die Kollegen und Kolleginnen, die in der Praxisberatung tätig sind, selbst direkte Erfahrungen  mit der Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen haben. Hier wollen wir zuerst Inge Kersten kurz vorstellen und weitere Aspekte  der Arbeit des Praxisbüros.

P1080742 Inge Kersten hat ganz traditionell eine Ausbildung als Erzieherin gemacht und auch in ihrem Beruf gearbeitet. Später hat sie sich als Sozialpädagogin weiterqualifiziert und hat dann als Leiterin des Juxircus (juxircus.de) des PFH gearbeitet, bevor sie Dozentin in der Fachschule wurde. Schließlich hat sie neben dem reduzierten Unterricht noch ihre Masterarbeit für soziale Arbeit geschrieben, bevor sie ganz in die Lehrtätigkeit und in die Praktikumsberatung eingestiegen ist.

Hier soll für die Studierenden noch einmal der Ablauf für die Genehmigung ihrer Praxisstellen aufgezeigt werden, die in den Informationsblättern noch differenzierter nachgelesen werden können. Alle Klassen erhalten in der Klasse Informationen und eine kurze gemeinsame Beratung, bevor sie für ihr jeweiliges Praktikum selbständig einen Platz suchen. Die Einrichtung muss bestimmte Kriterien erfüllen und bereits als Ausbildungsplatz genehmigt sein oder eine solche Genehmigung beantragen.  Dafür können Einzelberatungen in den Sprechstunden in Anspruch genommen werden. Die Einrichtung muss die Studierenden mit fachlich ausgebildetem Personal anleiten können und bereit sein, sich an den Anforderungen für das Praktikum zu orientieren (siehe unten). Schließlich gibt es eine “Deadline” für die Abgabe der Formulare für die Praxisplätze, die 14 Tage vor Praktikumsbeginn liegt, bei Praktika direkt nach Ferien liegt sie 14 Tage vor Ferienbeginn. Sollte  ein Studierender aus nicht selbst zu vertretenden Gründen keinen Praxisplatz finden, organisiert das Büro in Absprache mit der Abteilung für Kinder- und Jugendhilfe des PFH einen zur Stiftung gehörenden Praxisplatz. Auf diese Unterstützung kann auch bei Schwierigkeiten während des Praktikums zurückgegriffen werden, auch wenn ein solcher Platz nicht garantiert werden kann.

Das Sekretariat gibt dann für die Kollegen in den Klassen Listen mit den Praxisplätzen samt Anschrift und Telefon heraus, so dass Praxisbesuche organisiert werden können.

Immer wichtiger wurde in den letzten Jahren die Veranstaltung für Anleiterinnen zu Beginn des Praktikums, weil die Anforderungen an das Praktikum gestiegen sind und die Anleiterinnen dadurch ebenfalls mehr gefordert werden als früher.

Während des Praktikums stehen die Kolleginnen des Praxisbüros (eigentlich Büro für Praxisvermittlung und -Beratung) auch bei Konflikten mit der Einrichtung oder mit dem anleitenden Dozenten zur Verfügung.

Mit dem Schuljahr 2016/ 17 tritt ein neuer Rahmenplan in Kraft und eine neue Ausbildung- und Prüfungsordnung ist unmittelbar in Vorbereitung. Dadurch werden sich die Anforderungen an die Praktika noch einmal in Richtung der Kompetenzentwicklung verändern. Für die  Ausarbeitung der jeweiligen Ziele der Praktika ist das Praxisbüro in Rahmen der gesetzlichen Vorgaben federführend im Sinne der Zusammenfassung der Ergebnisse in der Beratung mit Kollegen und Kolleginnen in verschiedenen Gremien und Arbeitsgruppen.

Angemerkt sei auch, dass sich die Kolleginnen aus dem Praxisbüro selbst ebenfalls fortbilden und zuletzt eine  Fortbildung des PFV (Pestalozzi- Fröbel- Verband) in Anspruch genommen haben.

Neu hinzukommen werden Aufgaben im Rahmen des Erasmus+ Programms in der Europa- Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit zum Beispiel auf Bildungsmessen.

Weitere Aspekte der Arbeit finden Sie hier:                                        Praxisberatung und Vermittlung

Wahlpflichtpraktikum

Wahlpraktikum

Praktikum im Ausland – Erfahrungsberichte