Am 12.9.16 stellte der Türkei- Kurs Ergebnisse der Türkeireise vor

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Das Interesse an der Veranstaltung war wesentlich größer als die Kolleginnen Andrea Oppmann und Ulla Klein, die die Reise begleitet und den Kurs geleitet hatten, angenommen hatten. Im Nächsten Schuljahr wird die Veranstaltung wie die anderen Europa- Veranstaltungen in einem großen Raum stattfinden müssen. Es gab angeregte Gespräche zwischen den Studierenden, die an der Reise teilgenommen hatten, und den Studierenden aus dem 2. Jahrgang. Ein ausführlicher Bericht über die Reise wird hier noch eingestellt.

Interkulturelles Lernen und eine Reise in die Türkei

In den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern treffen eine Vielfalt an Menschen, Kulturen, Sprachen und Weltanschauungen aufeinander, die für professionelles pädagogisches Handeln eine Herausforderung bedeuten. Die Auseinandersetzung mit dem großen Migrationsland Türkei stellt heute unter neuen Vorzeichen eine wichtige Aufgabe für ErzieherInnen dar.
Wie wir uns heute zu den Fragen der Migration stellen und uns mit den politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen vertraut machen, wird unsere Einstellung zum zukünftigen Klientel beeinflussen.
Daher soll in diesem Kurs direkter Kontakt zum Land und den Lebens- und Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Dazu gehören die Grundkenntnisse der türkischen Sprache, Einblicke in die Kultur, die Bereitschaft, interkulturelle Kompetenzen weiter zu entwickeln und die persönlichen Selbst- und Sozialkompetenzen auf den Prüfstand zu stellen.
Dazu ist es unabdingbar, die Kulturgebundenheit des eigenen Wahrnehmens, Denkens und Handelns zu erforschen und bereit zu sein, mit der eigenen Fremdheit umgehen zu lernen, wenn kleine Projekte in ausgewählten pädagogischen Einrichtungen für türkische Kinder vor Ort angeboten werden sollen.Die Projekte werden in kleinen Gruppen vorbereitet und sollen die besonderen Fähigkeiten der Studierenden einbeziehen. Künstlerische, musikalische, szenische oder sportliche Aktivitäten können ausgewählt werden. Besonders erwünscht ist es, wenn Studierende mit türkischem Familienhintergrund an diesem Profilkurs teilnehmen, um den Kurs mit ihren Sprach -, Kultur- und Migrationserfahrungen zu bereichern.

Die  12 tägige Reise findet traditionell im 2. Schulhalbjahr zwischen Mai und Juni statt und führt nach Istanbul und aufs Land in der Ägäis.

Die Reise wird von der “Stiftung Umverteilen” (http://umverteilen.de) unterstützt. Unter dem Menüpunkt ‘Er- Fahren’ kann unter ‘Auswertung’ ein Reiseleiter- Bericht des PFH eingesehen werden.

Der Kurs wird parallel zu den Erasmus+ Profilkursen angeboten. Das Erasmus+ Programm ermöglicht es, im Rahmen des 5 monatigen Praktikums ebenfalls in die Türkei zu reisen, obwohl die Türkei noch nicht der EU beigetreten ist.

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