Am 4.Mai erhielten die Studierenden, die ihr 5 Monats-Praktikum 2016/ 17  im europäischen Ausland verbracht hatten, von der Leiterin des Projektes – Frau Agnes Hansen – ihre Euro- Pässe, die diese Teilnahme und den dazugehörigen Profilkurs bestätigen.

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Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung, in der sie ihre Erfahrungen präsentierten, konnten sie außerdem in einem Präsentationsraum zu ihren pädagogischen und lebenspraktischen neuen Einsichten direkt befragt werden.

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Auswertungstage am 16.2. und 17.2.17

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Beide Auswertungstage begannen um 9.00 und endeten um 16.00  und dennoch entsteht jedes Jahr das Gefühl, dass es noch viel mehr zu erzählen gäbe! Und doch hatten die Studierenden jeweils einen eigenen Zeitraum für die Darstellung ihrer Einrichtung und ihrer Arbeit. Sie konnten in ihren Tutorengruppen außerdem ihre Präsentation für die beiden diesjährigen Europa- Tage vorbesprechen,  eine inhaltliche Evaluation zur Vorbereitung und Gesamtbetreuung im Plenum durchführen und im Anschluss noch einmal mit ihren jeweiligen Tutoren die Einzelbetreuung auswerten und eine gemeinsame Beratung zur Facharbeit erhalten.

Am ersten Tag gab es außerdem einen Brunch, zu dem die Studierenden aus ihren jeweiligen Gastländern Leckereien mitgebracht haben.

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Im Schuljahr 2016/ 17 haben 18 Studierende ein 5 monatiges Praktikum im Ausland absolviert. Folgende 10 Länder waren in dieser Zeit Partner des Europa+ Programms:  Dänemark – Frankreich – Großbritannien – Irland – Italien – Österreich – Portugal – Schweden – Schweiz – Spanien. Auch in diesem Durchgang habe die Studierenden wieder Einrichtungen ihrer Wahl besuchen können, die im Vorfeld natürlich mit den Bedingungen des Erasmus+ Programms einverstanden sein mussten. So wurde bei der Auswertung deutlich, dass eine sehr große Vielzahl von Einrichtungen vertreten waren. Kinderkrippen in Portugal, Frankreich, Spanien und Italien, aber auch Kindertagesstätten in denselben Ländern dazu in Schweden und Großbritannien. Arbeit mit Jugendlichen in der Schweiz, Spanien und in Irland. Besonders interessant ist es auch, dass die Studierenden immer wieder besondere pädagogische Konzepte bei verschiedensten Einrichtungen vorziehen. So gab es in diesem Jahr mehrere Montessori- Einrichtungen, darunter auch eine neu gegründete Schule in Spanien, dazu Reggio- Einrichtungen wie z. B. in Kalmar in Schweden, eine klassische Camphill- Einrichtung in Irland, eine klassische Deutsche Schule in Rom und eine Tier gestützte pädagogische Einrichtung bei Wien. Auch in diesem Jahr ist den Studierenden aufgefallen, dass trotz vieler gleicher Grundlagenforschungen in Pädagogik und Psychologie, in den einzelnen Ländern doch sehr verschiedene Konzepte zum Beispiel zur Eingewöhnung von kleinen Kindern in den Kindertagesstätten- Ablauf anzutreffen sind. In manchen Fällen – in denen die Not der Kinder, ohne ihre Eltern zu sein – nicht weiter beachtet wird, waren die Studierenden bedrückt, nicht ihren pädagogischen Ansatz einbringen zu können. In anderen Fällen hatten die Studierenden andere, in ihren Augen sehr positive Ansätze zur Eingewöhnung vorgefunden, und setzten sich nun kritisch mit dem in Deutschland verfolgten Modell auseinander. Manche Studierende fanden allerdings auch einen von der Beschreibung im Vorfeld verschiedenen Arbeitsplatz vor und mussten sich dann auch an diese Situation anpassen. So sollte eine Studierende – mit französischer Muttersprache – ein Montessori- Schulteam als Muttersprachlerin unterstützen. Leider hatten die französisch- spanisch sprachigen Eltern ihre Kinder inzwischen abgemeldet. Interessant war für mich, dass die Studierenden in den verschiedenen Ländern offensichtlich sehr verschiedene Füllungen des Begriffs von Autonomie und Selbständigkeitserziehung vorgefunden haben, so dass durchaus auch eine Verunsicherung in Bezug auf die eigene Begrifflichkeit wahrzunehmen war. Hier wurde für mich deutlich, dass insbesondere der Begriff “Selbständigkeitserziehung” auch für viele unreflektierte Handlungen verwendet wird. (Ein Kind z.B. einen ganzen Tag weinen lassen, weil es lernen soll “auf eigenen Füßen” zu stehen.) Allerdings kann eine solche erlebte Differenz auch dazu führen, dass die Studierenden genauer hinterfragen, wie sie selbst den Begriff im praktischen Alltag füllen wollen. Interessant war auch, dass die Studierenden durch die in Deutschland üblichen Bildungspläne für verschiedene Einrichtungsarten mit kritischen Augen auf die Konzeptionen in anderen Ländern geschaut haben. Welche Vorgaben gibt es, sind Beobachtungen und Dokumentationen eine Grundlage der Arbeit vor Ort, wie sieht der Umgang mit Kindern aus, wie kann ein Erzieher mit einer professionellen Haltung dennoch Kinder anbrüllen, wie sieht die Ausbildung von Erziehern in anderen Ländern aus. Die Studierenden sind zwar mit sehr verschiedenen Erfahrungen aus ihrem Praktikum zurückgekehrt, aber es wurde deutlich, dass sie durch die Unterschiede zu ihren praktischen Erfahrungen in Deutschland  und ihr  theoretisches Wissen aus der Ausbildung einen persönlich großen Entwicklungsschritt in ihrer Professionalisierung machen konnten. Zum Abschluss gab es noch ein Foto der Studierenden mit ihren Tutoren – Frau Hansen, Herr Kirchherr, Herr Kimmerle, Herr Stöber – und Frau Schmidt, die die Gruppe im Profilkurs auf das Praktikum vorbereitet hatte.

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Informieren Sie sich hier an einem Beispiel, wie Sie 5 beispielhafte Fotos aus ihrer Einrichtung auswählen:  Fünf Fotos – Trollet Huset Kalmar

ARCHIV

Im Schuljahr 2015/ 16 haben 18 Studierende ein 5 monatiges Praktikum im Ausland absolviert. Davon waren 5 Männer und 13 Frauen. Folgende europäischen Länder sind in diesem Jahr ausgewählt worden:

Bulgarien (1 Stud.) – Aruba als Teil des Königreichs der  Niederlande ( 1 Stud.) –    Frankreich     (1 Stud.) und 2 Studierende auf Tahiti  (gehört zu Französisch – Polynesien und ist damit der EU angegliedert) und auf Martinique (gehört zum Überseedepartement von Frankreich) –  Großbritannien (1 Stud.) –  Italien (3 Stud.)  - Irland (3 Stud.) –   Portugal (2 Stud.) – Schweden (1 Stud.) – Spanien (1 Stud.) und 2 Studierende in der Türkei.

Flag_of_Europe  Am 9. Mai, dem Europatag erhielten die Studierenden Ihre Europässe, die ihnen bestätigen, dass sie an einem 5 monatigen Auslandspraktikum mit einem vorbereitenden Profilkurs mit Erfolg  teilgenommen haben. Kofinanziert durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union.

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Gemeinsam mit Frau Schmidt, der Leiterin des Projektes und Betreuerin während des Praktikums und Frau Hansen, ebenfalls Praxisbetreuerin, präsentierten sie sich stolz mit ihren Zertifikaten. vor dem Eingang des PFH.

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Hier sind alle Auslandspraktikantinnen und -praktikanten mit den an diesem Tag anwesenden betreuenden Kolleginnen und Kollegen versammelt.

Anschließend an die gemeinsame Präsentationsveranstaltung in der Aula haben die Studierenden zu den jeweiligen Ländern ihres Auslandsaufenthaltes Tische und Aufsteller  gestaltet. Hier konnten Interessierte zu den einzelnen Einrichtungen vertiefende Fragen stellen.

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18. Februar   Internationales Frühstück mit Auswertungsgesprächen

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Alle Studierenden sind wohlbehalten aus dem europäischen Ausland zurückgekehrt und haben Landestypisches zum gemeinsamen Frühstück mitgebracht. Da gab es Obst, Toast mit Käse, Porridge, Scones, Orange- Curd, Smörebrod mit verschiedensten Pasten aus der Tube, kleine Kekse zum Kaffee, Ayran, Oliven, Baclava, Banitza, Schinken, Käsestückchen…….

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Eindrücke aus den Auswertungsgesprächen mit den zurückgekehrten
Europa- PraktikantInnen

Der erste Auswertungstag stand im Zeichen der RückkehrerInnen aus Stockholm/ Schweden (1), Dublin/ Irland (3), Montpellier/ Frankreich (1), Tahiti und Martinique (zu Frankreich) (2), London/ UK (1), Aruba (zu Niederlande) (1)
Besonders interessant war es, über die Unterschiede des pädagogischen Herangehens in den einzelnen Ländern zu hören. Dabei war es sehr beeindruckend, dass eine Reihe von Studierenden in Montessori- Einrichtungen gewesen ist und sehr große Unterschiede zu der in Deutschland praktizierten Montessori- Arbeit erlebt hat. Dabei wurde deutlich, dass das Material zwar ein Kennzeichen der Montessori- Arbeit ist, dass aber die pädagogische Haltung der Erziehenden eine viel größere Rolle spielt. Mehrere Studierende konnten sich nicht mit der Arbeit vor Ort identifizieren, für sie war es wichtig, ihre eigene Haltung z.B. zu Autorität, Strafen, dabei auch zu leichten körperlichen Übergriffen, zum Freispiel, zu ungewohnten Lernzielen wie sehr langes Sitzen am Tisch und zur Lebensfreude in der Einrichtung zu hinterfragen. Dadurch waren sie angeregt, sich mit ihren eigenen Zielen, Werten und pädagogischen Überzeugungen auseinanderzusetzen. Wichtig war auch die Auseinandersetzung mit der Sprache, nicht jede und jeder hatte eine wirklich alltagstaugliche Sprache zur Verfügung oder musste die Anstrengung erleben, ganz in eine andere Sprache einzutauchen. Auch die Wohnsituation wurde thematisiert, da in anderen Ländern die Mietpreise horrend und die Zimmergrößen oft sehr klein sind. Dennoch hat keine der Studierenden es bereut, diesen Schritt getan zu haben, ein Studierender hat sogar beschlossen, nach Abschluss des Semesters erst einmal in sein Gastland zurückzukehren.
Aktuelle Berichte der Praktikantinnen werden demnächst hier eingestellt werden.

Dies ist der erste zusammenfassende Bericht aus Bulgarien, ein wenig länger, weil den meisten Bulgarien sehr fremd und fern ist.

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Diese beiden Bilder zeigen Eindrücke von der Arbeit in der Einrichtung

Schul- Ausflug Bulgarien 2015

Schul- Ausflug Bulgarien 2015

Ergebnisse aus dem Kunstunterricht

Ergebnisse aus dem Kunstunterricht

Die beiden Bilder sollen die Stimmung in der Stadt ein wenig widerspiegeln.

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Hier folgt ein Bericht aus einem Praktikum in Dublin in Irland

Laura Klückmann Harcourt Creche Dublin Irland

Die folgenden Bilder sollen einen kleinen Eindruck von der Arbeit in der Montessori – Einrichtung geben.

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Eindrücke aus europäischen Kindertagesstätten

Die Beispiele sind aus Kalmar  und Lund in Schweden, alle aus unterschiedlichen Einrichtungen. Die selbst gestaltete Weltkarte ist aus einer Einrichtung in London.

Kalmar Schweden Oktober  2010Lund Puppen Schweden 10  2010Lund Gefühle Schweden 10  2010Lund Portraits Schweden 10  2010Leonardo England  2011 WELTLund Monte Schweden 10 2010