Aktuelle Veranstaltungen:

Türkeifahrten des PFH 2017

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Im Schuljahr 2016/ 2017 besuchten sowohl eine Profilkursgruppe von Studierenden mit den beiden anleitenden Kolleginnen Andrea Oppmann und Andrea Nagel als auch die beiden Kolleginnen Ulla Klein und Charlotte Oesterreich die Türkei. Die Studierenengruppe wurde wie jedes Jahr von der Stiftung Umverteilen unterstützt, während die beiden Kolleginnen mit VETPRO, dem Bildungsprogramm für Lehrer und Lehrerinnen der EU, unterwegs waren. Am 11. Oktober trafen sich Kolleginnen und Kollegen des PFH, sowie einige Studierende, um die Besuche auszuwerten und die Situation in der Türkei in Bezug auf Bildungsreisen des PFH zu debattieren. Gerd Henker von der Stiftung Umverteilen nahm als Gast an der Auswertungsrunde teil. Karl- Heinz Kirchherr, der am PFH die VETPRO- Bildungsreisen jedes Jahr organisiert, leitete die Runde ein und übergab dann zuerst an Ulla Klein und Charlotte Oesterreich. Die beiden Kolleginnen hatten Istanbul besucht und auch Einrichtungen in den Außenbezirken gesehen. Ihr Programm sah vor, auch eine ehemalige Studierende des PFH zu besuchen, die ihr 5 Monatspraktikum mit Erasmus+ in Istanbul absolviert hatte und jetzt dort in einer englisch- türkischen Einrichtung in Istanbul arbeitet. Sie berichteten von ihren Besuchen in verschiedenen Einrichtungen (der Bericht ist einsehbar unter Europa- Schwerpunkt und dort: Aufenthalte der Dozenten) und von ihren Eindrücken von Istanbul, das zu diesem Zeitpunkt kurz vor der Abstimmung zu Erdogans Referendum stand. Interessant war für sie auch die Sorge sowohl der ehemaligen Studierenden als auch einer jungen deutschen Doktorandin, die in Istanbul eine wissenschaftliche Untersuchung über zurückgekehrte junge Türkinnen erarbeitet, ob es wohl nach einem JA für das Referendum für Deutsche weiterhin möglich sein würde, unbehelligt in der Türkei leben und arbeiten zu können. Die Kolleginnen wurden in Istanbul auch häufig auf der Straße angesprochen, um ihnen zu versichern, dass es viele Menschen in der Türkei gibt, die mit NEIN stimmen würden.
Andrea Nagel berichtete dann von der Reise des Profilkurses. Studierende und die beiden Kolleginnen waren im Vorfeld durchaus verunsichert, ob sie angesichts der beunruhigenden Nachrichten aus der Türkei überhaupt fahren sollten. Sie entschieden sich dann, Istanbul als Reisebeginn in diesem Jahr ausfallen zu lassen und direkt nach Izmir zu fliegen, wo sie über die Stiftung Umverteilen und frühere Besuche Kontakte hatten. Sie sahen ein Stadtteilprojekt für Frauen vorwiegend kurdischer Herkunft, besuchten die Yasar- Universität und eine Vorschule in Karsiyaka. Danach fuhren sie ans Meer in die Begegnungsstätte Afacan und machten einen Ausflug nach Bergama, das früher Pergamon hieß und ein berühmter Ausgrabungsort ist. Andrea Nagel – Kunstlehrerin – nutzte die Gelegenheit, um die Studierenden zum Zeichnen eines Ausblicks ihrer Wahl zu ‚verführen‘. Schließlich besuchte die Gruppe eine Grundschule für deren Kinder sie kleine Projekte vorbereitet hatten, um sie näher kennen zu lernen. Wenn auch die Sprache eine große Hürde darstellt, ist das gemeinsame Tun meistens ein Türöffner. Nähere Einzelheiten können Sie im Bericht der Gruppe nachlesen unter „Europa- Schwerpunkt“ und dort „Interkulturelles Lernen/ Türkeireise. Sowohl die Studierenden als auch die Kolleginnen waren froh, sich für die Reise entschieden zu haben, da sie die Menschen als offen und ihnen zugewandt erlebt haben. Dennoch waren sie auch beeindruckt von den vielen türkischen Fahnen und den Portraits von Erdogan, die Atatürk – der sonst omnipräsent ist – in den Hintergrund treten ließen. Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort wünschten sich weiterhin den Austausch, um nicht von den Ideen anderer Länder abgeschnitten zu werden.
Im Anschluss erläuterte Gerd Henker von der Stiftung Umverteilen, dass die Arbeit mit der Türkei durch die Ereignisse vor Ort stark zurückgegangen sei, gab es früher 14 Reisegruppen von Schülern aus Berlin, so gab es in diesem Jahr nur noch 3. Auch die Begegnungsstätte Afacan wurde in diesem Jahr nicht gut ausgelastet, obwohl gerade hier auch Gruppen aus der Türkei mit unterschiedlichen Auffassungen willkommen sind, um Diskussionen zu fördern. Die Stiftung will diesen Partner nicht aufgeben und hat sich noch 3 – 4 Jahre der Beobachtung der Situation gegeben.
In der anschließenden kurzen Diskussion wurde deutlich, dass es sinnvoll wäre, erneut über die Motivation zu beraten, warum es sinnvoll erscheint, in die Türkei zu reisen. Die Schule sieht diese Reise als Teil ihres Europa- Programms und sieht sich dem Teil der Bevölkerung verbunden, der sich Austausch und Diskussion wünscht. Frau Lauffer wies darauf hin, dass die Reise ihren Ursprung in einer einwöchigen werkpädagogischen Aktivität hatte, in der Menschen vor Ort tatkräftig unterstützt wurden, und einer anschließenden einwöchigen Erkundung der Westtürkei. Später wurden daraus Besuche von pädagogischen Einrichtungen und kleine Projekte für Kinder. Hintergrund war der Gedanke, türkische Mitbürger in Berlin und deren Kultur besser kennen zu lernen, um später in der pädagogischen Arbeit mit mehr Sachverstand reagieren zu können. Daraus entwickelte sich der Gedanke überhaupt interkulturelles Lernen in den Mittelpunkt zu stellen und den Schwerpunkt Türkei als Beispiel für eine andere Kultur zu sehen. Da der Kurs durchaus einem Wandel seit seiner Begründung unterlegen ist, der auch mit der veränderten politischen und sozialen Situation und neuen Sichtweisen zusammenhängt, scheint es sinnvoll in einem inzwischen mit neuen Kolleginnen und Kollegen besetzten Kollegium erneut eine Diskussion aufzugreifen und mit neuen Gedanken fortzuführen.
Monika Baumgarten

 

13.Juli 2017 Verabschiedung des Jahrgangs 2014 der Fachschule 

 Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern

Wie in jedem Jahr wurden die Abschlussklassen der Fachschule, darunter zum ersten Mal auch die berufsbegleitende Klasse und die Pilot-Klasse für die Lernfeldarbeit der neuen Ausbildungsordnung, mit einer festlichen Veranstaltung geehrt. Organisiert hat das Programm der Vertiefungskurs 12/6 im Bereich “Alltag und besondere Anlässe gestalten”. Mitgewirkt haben weitere Vertiefungskurse, Profilkurse und der PFHardChor als freiwillige Arbeitsgemeinschaft. Besonders beeindruckend war zu Beginn die Musikgruppe aus dem VK von Herrn Georgi, die mit verschiedenen Instrumenten, Stimme und Körperpercussion aufspielte:

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Schließlich griff Herr Georgi selbst zum Mikrofon und ‘rappte’ für Studierende und Kolleginnen und Kollegen seine Abschiedsrede, da er im nächsten Schuljahr sein Referendariat beginnen wird. Frau Lauffer verabschiedete sich mit einen Blumenstrauß und drückte ihr  Bedauern aus, dass ein so engagierter und ideenreicher Kollege die Schule verlassen muss, um seine Laufbahn zu vervollständigen. Sie drückte den Wunsch von Studierenden und Kollegium aus, dass er später wieder eine Stelle an der Schule annehmen möge.

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Die beiden Moderatoren der Studierenden Felizitas Meyer und Mehdi Rastegarfahr, gaben anschließend einen kleinen Rückblick auf die letzten 3 Jahre ihrer Ausbildung und bedankten sich bei allen Lehrerinnen und Lehrern, den Bibliothekarinnen, den Sekretärinnen, den Haustechnikern und Hausmeistern,der Mensa-Küche, der Kiez-Oase für all den Kaffee to go und die Geduld mit Arbeitsgruppen im Café , dem Netti für Hilfe beim Schreiben, der Druckerei und nicht zuletzt Frau Tens, der Leiterin des Vertiefungskurses, der die Veranstaltung organisiert hat. Sie bedankten sich ebenso bei Frau Lauffer, der Schulleiterin für das Management, die Veranstaltungen, die im Haus ermöglicht wurden und die Genehmigung, das Schülercafé im Keller wieder beleben zu dürfen. Sie dankten auch den Gästen, den Familienangehörigen und Freunden, die mitfeierten und sie  in ihren neuen Lebensabschnitt begleiteten. Es sei zwar so, wie Felizitas Großmutter  immer sagte: “Es ist noch kein ‘Gelernter’ vom Himmel gefallen”, aber wenn sie ihren Humor und ihr Engagement nicht verlören, könnten sie optimistisch in die Zukunft sehen.

Frau Lauffer bedankte sich ebenfalls bei den Studierenden für Gehörtes, Gefühltes, Gesehenes und Gelebtes in den letzten 3 Jahren und gab ihnen gute Wünsche mit auf den Weg. Dann begann die Zeugnisübergabe für die Pilot- Klasse, die berufsbegleitende Klasse und die übrigen F 14 Klassen. Die jeweiligen Tutoren der Studierenden gratulierten mit einer roten Rose und wünschten noch einmal alles Gute für den Berufsweg. Eine Studierende freute sich so sehr, dass sie einen Luftsprung vor Freude machte! Besonders stolz waren die Studierenden aus der berufsbegleitenden Klasse, sie hatten Beruf, Schule und Familie unter einen Hut gebracht! Herzlichen Glückwunsch!

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Andere umarmten vor Freude ihren Tutoren oder ihre Tutorin, die sie heil durch das 5  Monatspraktikum, durch die Facharbeit und das Examen gebracht hat. Es gab auch eine kleine Lobesrede auf eine Tutorin, Anke Olberg, die die Studierenden offensichtlich besonders engagiert für Natur und Umwelt motiviert  und dabei Ernst und Freude an der Arbeit verbunden hatte. Herr Kirchherr scheint noch einen letzten Rat mit auf den Weg zu geben.

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Danach ging es wie jedes Jahr hinaus auf den Hof, um das Büffet zu genießen, das das Kollegium – wie immer -  für die Studierenden als “Mitbring – Büffet” organisiert hat. Ein paar junge Männer  erklären sich meist bereit, den Grill zu bedienen, der jedes Jahr professioneller aussieht. Getränke gibt es im Kühlschrank und wer mit Sekt anstoßen will, muss seine Flasche selbst mitbringen.

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Auch wenn das Büffet zuerst im Vordergrund stand, so  hatten die Studierenden doch noch einige Programm- Punkte vorgesehen. Zuerst spielte der PFHardChor unter der Leitung von Jens Mühe auf, der zwar klein ist, aber sehr engagiert seine Musik bei verschiedenen Anlässen vorträgt und dessen Lieder  von manchen Zuhörenden auch mitgesungen werden. Dann folgte eine Einlage “Beat- Boxen”, die auch in diesem Jahr sehr gekonnt vorgetragen wurde. Das gefiel dem Publikum so gut, dass auch begeistert mitgetanzt wurde. Später trug eine Gruppe aus dem Kurs von Herrn Georgi noch aktuelle politische Lieder aus Berlin vor, die großen Anklang fanden. Felizitas Meyer erwies sich auch hier als eine selbstbewusste und talentierte  Unterhalterin.

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Eine Gruppe aus dem Vertiefungskurs – Erzähltheater von Frau Dr. Herzog präsentierte in den Pausen vor dem Schülercafé ein Schattentheater- Stück auf einer kleinen Kami Shibai Bühne. Die drei jungen Frauen hatten das Stück selbst geschrieben, die Figuren entwickelt und dann für die kleine Bühne spielbar gemacht. Es handelte von einem kleinen Mädchen, das träumt, mit 5 Luftballons um die Welt zu fliegen, und dabei immer wieder einen der Luftballons verschenkt, bis es wieder in seinem Bett aufwacht.

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Daran schloss sich eine zweite Gruppe aus dem Kurs an, die für ein älteres Publikum ein Stück für den Kami Shibai mit Bühnenbildern und Erzählerin entwickelt hatten, das sie im Hof aufführten. Es ging um die Warenflut, die jeder beim Einkaufen bewältigen muss, und die fragen lässt, ob wir das wirklich alles brauchen.

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Schließlich verabschiedeten sich die Kolleginnen und Kollegen von Stefan Georgi, wobei Andrea Nagel eine kleine Abschiedsrede für das Kollegium hielt und Dörthe Joite für die Musik – Kolleginnen und  - Kollegen. Da er nun wieder in eine vertiefende Ausbildung geht, schenkten sie ihm eine symbolische Schultüte mit einem Gitarrenhals, zu der jeder Kollege eine Kleinigkeit beigetragen hatte.

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 Damit begann der inoffizielle Teil des Festes und das Wetter spielte, wie in so gut wie jedem Schuljahr, mit.

Monika Baumgarten

Rufen Sie hier bitte den Text zur Jubiläumsveranstaltung des Europa- Programms am PFH vom 4. und 5. Mai 2017 auf, haben Sie beim Aufrufen bitte einen Moment Geduld, die Datei ist durch die Bilder relativ groß, Danke!

Jubiläumsveranstaltung 20 Jahre Europaprofil 4. und 5. Mai 2017 Endfassung 2

 Sie hier bitte den Text zur           Verabschiedung von Heidrun Schmidt 29.9.16       auf!!

Einführungsveranstaltungen für die neuen F 16 er Klassen

Das PFH führt die neuen Fachschulklassen traditionell mit 4 Einführungstagen ein. In diesem Jahr fanden sie vom 5.9. bis zum 8.9.2016 statt. Das Programm gibt erste Hinweise auf zentrale Aspekte des Berufs und der Ausbildung: “Aktuelle Entwicklungen in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern und deren Bedeutung für die Ausbildung”(Gabriele Bingel)/ “Erzieherinnen und Erzieher- Ausbildung am PFH – Präsentation der neuen Ausbildungsstruktur”(Annegret Lauffer- Schulleiterin)/ “Das PFH: ein Verbund von Praxiseinrichtungen und Ausbildungsstätten” (Dirk Franz – stellvertr. Leiter der Kinder- und Jugendhilfe des PFH)/ ” Das Europa- Profil am PFH”- Kurse und Praktika (Schmidt/ Hansen/ Kirchherr/ “Studierende für Studierende: von SV bis Informationen für Zugereiste”. Daneben finden täglich erste Kennenlern- Phasen in den Klassen statt und ebenso erste Unterrichtsstunden.                                                                                                                      Hier sehen sie eine kleine Impression vom Vortrag von Dirk Franz und den jeweils einleitenden und abschließenden Worten der Schulleiterin Frau Lauffer.

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Im Anschluss finden Sie einige Bilder zum Europa- Vortrag, der von der langjährigen Fachleiterin Heidrun Schmidt gehalten wurde, die nunmehr seit 19 Jahren das Europa- Programm begleitet hat, nachdem sie es noch unter der Schulleiterin Frau Sigrid Ebert aus der Taufe gehoben hatte. Sie können demnächst auf der Europa- Seite inhaltliche Aspekte der Einführung einsehen und sich so ein Bild von den Grundlagen der Europa- Arbeit am PFH machen. Frau Schmidt geht im Oktober in den Ruhestand und übergab auch auf dieser Veranstaltung den Stab der Europaarbeit an Agnes Hansen und Karl- Heinz Kirchherr  als die federführenden Kollegen weiter.

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Frau Schmidt führt in die Vielfalt der europäischen pädagogischen Konzepte ein, Herr Kirchherr erläuterte die Vorzüge eines interkulturellen Profilkurses mit einem 3 Wochen- Praktikum und Agnes Hansen stellte die vielfältigen Aufgaben vor, die Studierende im Profilkurs mit einem 5 Monatspraktikum zu bewältigen haben.

Das PFH ist die einzige Schule in Berlin, die durch die Mobilität-Charta bis zum Jahr 2020 eine Sicherheit hat, Stipendien für die verschiedenen Auslandsaufenthalte in Europa beantragen zu können. Das Interesse der Studierenden an diesem Programm ist in der Regel sehr groß, auch in diesem Jahrgang hatten etwa 3/4 der Ausbildung- Anfänger davon gehört und die Schule aus diesem Grund auch gewählt. Für den Jahrgang 2016 werden 24 Stipendienplätze im 5 Monatspraktikum zur Verfügung stehen.

Zur Einführung gehören auch Führungen durch die hauseigene Bibliothek durch Frau Sander und Frau Hahn. Weitere Informationen können Sie unter Service einsehen.

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Archiv: Schuljahr 2015/ 16

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12.Juli 2016  Verabschiedung des Jahrgangs 2013 der Fachschule

Am 12.Juli war es soweit, nach drei – für manche langen – für andere kurzen Jahren war es geschafft, alle Prüfungen wurden am Morgen beendet und nun konnte das Bühnenprogramm für das Abschiedsfest um 15.30 starten. Einer der Vertiefungskurse aus dem letzten Schulhalbjahr hatte es traditionell als praktische Aufgabe des Unterrichts organisiert und nicht nur ein reichhaltiges Bühnenprogramm vorbereitet, sondern auch ein Fest auf dem Gelände des PFH- Campus. Im Raum 202 fanden sich schon rechtzeitig Absolventen und KollegInnen ein. Empfangen wurden sie von einer Fotoschleife aus einem Kunstkurs von Ulla Klein.

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Das Programm wurde eröffnet mit einem Gedicht von Konstantin, das in die Begrüßung durch die Conférenciers Jacques und Konstantin überging.

huuuch!

huuuch!

immer noch nicht ganz hier.....

immer noch nicht ganz hier…..

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Geklappt, Konstantin ist angekommen, Jacques ebenso.

Es folgt Melina Krause mit dem Song  “We found love”, dem sie später noch einen zweiten “A Team” folgen lassen wird.

P1090336 P1090339 P1090341   Hier folgt ein Mini- Film von ‘Tschur-Key’    “Aurelie und der Urzeitmensch”, dem später noch ein zweiter Mini- Film ohne Titel  folgen wird von Nils, Tina, Franzi, Franz und Deborah.

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Dann gibt es ein öffentliches Revival des PFHardChors mit Jens Mühe an der Gitarre und mit dem Stück “Grenzen”, dem später ein zweites Lied “Ich möchte ein Walfisch sein” folgen wird.

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Und Henriette Schrader- Breymann, die Gründerin des Hauses, schaut wohlwollend zu.

Danach folgte ein weiterer musikalischer Höhepunkt, Tom entwickelte für uns, was ‘Beat- Boxen’ ist, zuerst mit seiner Stimme und schließlich mit dem Saal. Respekt kann man da nur sagen, was man alles mit seiner Stimme tun kann, unglaublich!!!

PS: Beatboxen kann man einsehen bei YouTube z.B. : Beatbox brilliance/ Tom Thum/ TEDxSidney , das macht wirklich Spaß zuzuhören.

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Und damit waren wir bereits beim Lehrerquartett angekommen mit Frau Joite, Frau Naumann, Herrn Georgi und Herrn Zwink.  Sie gaben den Absolventen einen “Irischen Reisesegen” mit auf ihren weiteren Lebensweg.

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Nach diesem musikalischen Einleitungsteil folgte zuerst die Rede von Frau Schmitz, der stellvertretenden Schulleiterin. Sie erläuterte die Schwierigkeiten, die sich für sie auftaten, eine passende Abschlussrede zu formulieren, da sie genauso lange in der Schule war wie die Klassen F 13. Und obwohl sie betonte, dass sie keine lustige Rede halten wollten, wurde es doch eine sehr unterhaltsame, die schließlich darin gipfelte, dass sie den Studierenden 3 Pädagogen aus ihrem eigenen Leben vorstellte, die auf sehr unterschiedliche Weise gehandelt hatten, abwertend und ausgesprochen unterstützend, je nach Temperament des Lehrenden. Abschließend gab sie den Studierenden ein Zitat des kleinen Prinzen auf den Weg und hatte für alle Absolventen verschiedene kleine Zitate zusammengestellt, so dass jeder eines für sich mitnehmen konnte.

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Dann folgte nach weiterem Gesang und einem Mini- Film die Studierenden- Rede von Moritz Schinke, ein Highlight in der Tradition der Studierenden- Reden, ganz nah dran, an dem, was die Studierenden während dieser drei Jahre aus den verschiedensten Gründen bewegt hat, mit differenziertem Blick bei dem, was hier gelernt werden konnte -persönlich, sozial, inhaltlich-, mit dem Finger in der Wunde zahlloser zu absolvierender Referate und sprachlich dabei dem Zuhörer zugewandt.

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Und während das Programm noch lief “Denken Sie groß!” mit Lennard, Tom, Jacques, Tristan und Stefan waren andere AbsolventInnen bereits dabei, auf dem Hof das anschließende Fest vorzubereiten, zu dem ebenfalls traditionell die LehrerkollegInnen zum gemeinsamen Essen beitragen.

 

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Und hier sehen Sie den Grillexperten aus dem Vertiefungskurs an seinem Instrument!

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Später belebte das Fest den Hof, KollegInnen und Studierende fanden sich zu einem letzten Plausch, kleine Einlagen belebten die Gespräche und der Grillmeister genoss seinen Erfolg.

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Wir wünschen schöne Ferien, wohin auch immer es Euch zieht!

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Fotos von Monika Baumgarten und Inge Kersten

                Flag_of_Europe        9.Mai Europatag ab 13.30 in der Aula des PFH

In diesem Jahr konnten der Europa- Tag vom 9.Mai und die Präsentationen der 3 wöchigen und 5 monatigen Auslandspraktika miteinander verbunden werden.  Da  Ende Oktober  die Leiterin des Europa- Programms nach 20 jähriger Arbeit für den Europaschwerpunkt des PFH in den Ruhestand gehen wird, wurde sie zu Beginn von der Leiterin des Pestalozzi- Fröbes- Hauses, Frau Prof. Dr. Hebenstreit für ihre langjährige Arbeit gewürdigt und mit einem Blumenstrauß geehrt. Sie kann zufrieden ihren Posten an Agnes Hansen und andere Kollegen weitergeben, denn zum zweiten Mal ist das Programm für mehrere Jahre abgesichert, nämlich bis in das Jahr 2020, und muss nicht in kurzen Abständen immer wieder neu beantragt werden.

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Anschließend führte Frau Schmidt in die Präsentationen der Studierenden ein und erläuterte, dass das Kollegenteam in diesem Jahr den Studierenden im Rahmen einiger wesentlicher Stichpunkte ( pädagogische Konzepte und das Bild vom Kind/ Praktikumssuche/ Wohnungssuche/ Aneignung der Landessprache und Umgang mit den Sprachschwierigkeiten/ Freizeitaktivitäten ) freie Hand bei der Gestaltung gelassen hatten und ihnen voll vertraut, dass sie eine abwechslungsreiche, qualitätsvolle und ansprechende Darbietung anbieten werden. Christin Jauch, die ihr Praktikum in Sofia in Bulgarien absolviert hat, führte kompetent durch die Veranstaltung.

Zuerst präsentierten die 3 Wochen- Praktikantinnen einen kleinen Video- Film, in dem sie abwechselnd zu den Einsatzorten wichtige Fragen vorstellten. Das Ansprechende an diesem Vortrag war die Unbekümmertheit, mit der kleine Aufnahmeprobleme in das Video mit aufgenommen wurden, ohne dass die Inhalte darunter gelitten hätten. Anschließend wusste das Publikum, auch 3 Wochen Auslandsaufenthalt bergen bereits ein großes Potential an Erkenntnissen.

Dann folgten die Ergebnisse der 5 Monats- Praktikanten und Praktikantinnen. Zuerst wurden Schlaglichter auf  den Auslandsaufenthalt geworfen, ohne die ein so langer Aufenthalt nicht zu bewerkstelligen wäre.

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ERASMUS +  wurde  folgendermaßen umgesetzt:

wie Ehrgeiz         R wie Reflexion     A wie Abenteuer  wie Spannung   wie Mut   U wie Überraschung   wie Sehnsucht    und    + wie +++, also ‘mehr davon’.

Ehrgeiz braucht man, um sich an das Projekt heranzuwagen, Reflexion braucht man, um die Bedingungen im Land  zu erkunden, für einen längeren Zeitraum im Ausland zu arbeiten ist auch ein Abenteuer, Spannung entsteht notgedrungen, weil man den Arbeitsplatz nicht besichtigen kann und die Wohnung ebenso wenig, Mut braucht man, um an diesem Projekt festzuhalten, Überraschungen können nicht ausbleiben, Sehnsucht hat man zuerst nach den Zurückgebliebenen und dann nach dem Land, das man kennen gelernt hat und ‘+ Mehr davon’ lässt viele nach dem Abschluss noch einmal in das Land zurückkehren.

Und schließlich waren sie sich einig, dass sie alle ein persönliches, professionelles und spirituelles Wachstum in diesen 5 Monaten durchlaufen haben.

Dieser allgemeinen Einführung folgten mündliche und auch Video Darbietungen, wobei sie sich zuerst mit den pädagogischen Konzepten und dem dahinter stehenden Bild vom Kind in den verschiedenen Ländern befassten. Dazu gehörte auch der unterschiedliche Zugang zur Autorität der Erzieherin bzw. des Erziehers und die verschiedenen Ausbildungsgänge.

Sarah berichtete aus Istanbul, wo sie in einer  Einrichtung für Menschen mit Behinderungen  gearbeitet hat. Hier wurde ihr viel zugetraut  und sie konnte – trotz ihrer zuerst eingeschränkten sprachlichen Möglichkeiten- im Laufe ihrer  Arbeit auch etwas von ihrem Bild vom Menschen transportieren und so zu einer Veränderung im  pädagogischen Umgang beitragen, was sie sehr gefreut hat.

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Die Studierenden, die im französischen Sprach-  und Kulturraum gearbeitet haben, berichteten aus Martinique (einem Überseedepartement von Frankreich), wo Andreas gearbeitet hat, und Montpellier, wo Maja tätig gewesen ist, übereinstimmend, dass Gleichheit und Brüderlichkeit als wichtige Basis der französischen Verfassung in der Pädagogik als Antipode zur individuellen Entwicklung angesehen wird, Autorität wichtiger ist als Partizipation, was sich z.B. ausdrückt in Malvorlagen statt eigener kreativer Bildgestaltung, und die emotionale Distanz zu den Kindern tragender ist  als eine professionelle Bindung zu den Kindern. Dadurch geraten Studierende in Frankreich immer wieder an eine Hürde, mit der sie umgehen lernen müssen. Je weiter die Vorstellungen in Bezug auf das Bild vom Kind auseinander gehen, desto schwieriger ist es, sich in den anderen Umgang einzupassen. Interessanterweise sind es immer wieder die gleichen “kleinen” Vorkommnisse, die die Irritation hervorrufen. In diesem Fall war es nicht gestattet, den Kindern beim Kuchenbacken zu erlauben, dass ihr persönliches Gebäck wahlweise mit oder ohne Rosinen hergestellt werden kann. Da alle Kinder gleich sind, müssen alle Kinder Rosinen als “Augen” verwenden. Aber auch wesentlichere Fragen irritierten wie der grobe Umgang mit Kindern, mit der Begründung, das Viertel, in dem die Einrichtung liege, sei sozial schwach und man müsste sich an den Umgangston der Familien anpassen. Auch die Zweckorientierung in der Arbeit in der école maternelle, in der schon die 3 Jährigen mit Blick auf ihren Schulerfolg Angebote erhalten, ohne mit den Interessen der Kinder zu gehen, war nicht ohne inneren Widerstand anzugehen.

Zur Praktikumssuche trug Laura K. gekonnt in Reimform Anekdoten vor, in denen jeder in seinem Entscheidungsprozess skizziert wurde. Es folgten musikalisch unterlegte Fotos aus den verschiedenen Ländern, bevor in einem kleinen Sketch die Schwierigkeiten der Wohnungssuche thematisiert wurden. Dem folgte ein Gespräch zum Sprachenlernen und die Vor- und Nachteile des frühzeitigen Fremdsprachenerwerbs für den Aufenthalt. Dabei kristallisierte sich für die Studierenden als günstige Mischung heraus, Grundlagen hier zu erwerben und dann vor Ort einen längeren Intensivkurs zu machen. Das Erasmus + – Programm sieht jedoch einen Online Sprachkurs vor, der kurz vor und während des Auslandsaufenthaltes verbindlich zu absolvieren ist und mit einem Abschluss versehen ist.

Im Anschluss daran stellte Christin anhand ihrer eigenen Erfahrungen zusammenfassend vor, welche Freizeit- Aktivitäten besonders empfehlenswert sind. Man solle einen Sport ausprobieren, der sich vor Ort als neu anbietet, und der immer daran erinnern wird, wo man ihn gelernt hat. Dazu solle man sich an Förderprojekten vor Ort beteiligen, weil man einen zusätzlichen Blick auf das Land bekommt.

Schließlich gab es eine sehr kreative und auch lustige Videobotschaft von Sebastian, der sofort noch ein weiteres Jahr in Portugal bleiben will, bevor er seine Ausbildung beendet.

Dann folgte das große Dankeschön der Studierenden nicht nur an Frau Schmidt und das Kollegenteam, hier Herr Kirchherr und Frau Hansen, sondern auch an die Schulleitung, die dieses Programm mit Freude ebenfalls mitträgt.

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Zum Schluss bedankte sich die Schulleiterin Frau Lauffer bei Heidrun Schmidt für ihre langjährige intensive Arbeit für das Europa- Programm mit einem Blumenstrauß , so dass Frau Schmidt gar nicht mehr wusste, wohin mit all den Blumen!

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Die Veranstaltung war sehr gelungen und abwechslungsreich, das anschließende kleine Büffet hatten sich alle verdient, während im Hintergrund an den Tischen für die einzelnen Länder rege Gespräche mit zukünftigen Auslandsreisenden stattfanden.

Die Überreichung der Euro-Pässe können Sie bei den jeweiligen Praxisabschnitten im Europa- Schwerpunkt nachlesen.

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Ergebnisse aus dem Themenfeld 10 Kunst der Klassen F 15 – Buchobjekte und Märchenthemen –  und F 14 – Selbstportrait als Materialcollage- können Sie im Eingangsbereich zur Mensa sehen.

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Buchobjekte 2016

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Scan Schräge Vögel

Die Ergebnisse aus dem TF 10 Kunst der Klasse F 15 b unter der Leitung von Ulla Klein sind vom 15. Januar bis zum 18. März 2016 in der Vitrine im Eingangsbereich von Haus II b vor dem Aufgang zur Mensa zu sehen.

 

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